Hufrehe kann für ein Pferd und seinen Besitzer verheerend sein, da es nicht nur zum Verlust der Leistung führt, sondern nach der Kolik auch
die zweithäufigste Todesursache bei Pferden ist.
Neuerliche Studien zeigen, dass eine frühe Behandlung mit Kryotherapie den Therapieerfolg bei Pferden mit akuter Hufrehe verbessern kann.
Diese wichtige Studie zu den Vorteilen von Kryotherapie zur Prävention von Hufrehe an distalen Gliedmaßen während der Entwicklungsphase der Krankheit, durchgeführt von den anerkannten Pferdetierärzten Prof. Christopher C. Pollitt und Dr. Andrew W. van Eps von der Australian Equine Laminitis Research Unit an der University of Queensland, bewies, dass Behandlungen mit Kryotherapie die Pathologie akuter Hufrehe verbessert.
Zur Durchführung des Experiments wurden 3 Gruppen zu je 6 Standardbreds gebildet.
Bei Gruppe 1 wurde fortlaufende Kryotherapie unter Verwendung einer Mischung aus Eis und Wasser für 72h an den distalen Gliedmaßen angewandt.
Den Gruppen 2 und 3 verabreichte man Oligofructose, um Hufrehe auszulösen. Gruppe 2 wurde für 72 h direkt nach der Dosierung mit Kryotherapie behandelt.
Die Kyotherapiebehandlung bewährte sich als effektiv zur Kühlung der distalen Gliedmaße der Pferde, die 72h Behandlung im Vergleich zu der Kontrolgruppe erhielten.
Hervorzuheben ist:
Pollitt und van Eps folgern, dass eine kontinuierliche, mittel- bis langfristige Behandlung mit Kryotherapie, angewendet an distalen Gliedmaßen von Pferden, sicher und effektiv die klinischen Anzeichen und Pathologie akuter Hufrehe verbessern.